Einblicke - Aus dem Alltag eines Redakteurs

Einblicke - Aus dem Alltag eines Redakteurs

 

Auf diesem Wege möchten wir unseren Freunden und Partnern einige wenige Erfahrungen mitteilen welche wir im Laufe der Zeit, während unserer Arbeit mit und für das VuM  - Vier- & Marschlande – Regionalmagazin, sammeln konnten. Zwinkernd

 

Morgens; 06:15h an einem sonnigen Tag im März 2013.

 

Ein schrilles Geräusch neben dem Bett des Redaktionsmitgliedes führt zu einer zaghaften Reaktion.  Eine noch nicht vollständig funktionstüchtige Hand sucht nach dem Wecker, ertastet denselben und lässt den unangenehmen, intervallartigen Weck-Ton verstummen. Nach weiteren 90 Sekunden werden ihm die heutigen Termine bewusst und führen zu einem Sprung aus dem Bett. Etwas fällt neben ihm klirrend zu Boden. Noch während er dieses Geräusch wahrnimmt erblicken seine müden Augen ein Glas welches sich am Boden seines Schlafzimmers in viele Teile zerlegt hat. Die Reaktion darauf war zunächst verhalten, denn sein direkter Weg in das Badezimmer hatte momentan absoluten Vorrang.

Nach einer weiteren halben Stunde hat der frisch gebrühte Kaffee seine Lebensgeister vollständig zum Erwachen geführt. Die Vorhänge sind aufgezogen und die Morgensonne spendet Kraft und gute Laune.

Das zerlegte Glas befindet sich währenddessen immer noch auf dem Schlafzimmerboden.

Der 2 Minuten - Weg ins Büro verlief unterdessen ohne Zwischenfälle und diente dazu die heutigen Termine vor dem geistigen Auge ablaufen zulassen.

 

Im Büro

 

Guten Morgen, ich hätte da gerne ein Problem ertönt die Stimme des Redaktionsmitgliedes beim Eintritt ins Büro. Wie geht’s heute? Zunächst keine Antwort… lediglich von hinten, etwas zeitverzögert,  ertönt aus der hinteren Ecke des Büros eine Stimme welche „UFT“ verlautbaren lässt. Die Antwort des Eintretenden lässt nicht lange auf sich warten: GDA. (…die Redaktion verwendet für bestimmte Informationen, Abkürzungen welche nur intern bekannt sind!) Schmunzelnde Blicke verraten gegenseitiges Verständnis.

Der Outlook – Terminkalender verrät, dass heute fünf Aussentermine  und 29 Anrufe abgearbeitet werden müssen. Ein Blick auf den Zeitmesser transportiert den Gedanken: absolute Konzentration! Noch während diese Gedanken ablaufen, klingelt das Telefon. Mit der Ansage: Mein Name ist (Name wird genannt), Firma RaptorSystems & Vier- & Marschlande – Das Regionalmagazin am Apparat, einen recht schönen guten Morgen wünsche ich Ihnen, beginnt nun endlich der wichtige Teil des Gespräches. Der Anrufer sagt seinen Namen und bemerkt scherzhaft, dass er den übrigen Titel nun aus Zeitgründen weglassen würde… Das Gespräch kann nun endlich seinen Lauf nehmen.

Der erste Anruf aus der Terminliste folgt quasi stehenden Fußes denn beim Telefonieren aufzustehen und die damit verbundene Bewegung, zwar eingeschränkt durch die Telefonschnur, aber dennoch möglich, verrät dem Chef absoluten Aktionismus und Aktivität. Der Teilnehmer, wahrscheinlich die Sekretärin, am anderen Ende der Leitung, meldet sich kurz und korrekt. Unser Redaktionsmitglied transportierte sprachlich und akustisch korrekt, dass er den Chef sprechen möchte. Soweit, so gut, wenn da nicht die Frage wäre um was es ginge denn der Chef sei momentan in einem  Gespräch. Nach einer Kurzerklärung von ungefähr einer halben Minute welche das wichtigste beinhaltete, erfolgte die Frage von der Stimme am anderen Ende der Leitung, ob wir schon ein E-Mail mit den Redaktionsdokumenten gesendet hätten und um was es genau geht. Unser Redaktionsmitglied zählte nun die Telefonate, exakt mit Datum und Uhrzeit auf, inklusive der Kurzgesprächsinhalte, der E-Mail und das ein Direkttermin beim Chef sinnvoll wäre, auch wegen der Offenheit und Transparenz unseres Magazins. Eine persönliche Unterhaltung wäre demnach sinnvoll und vollkommen wertungsfrei zu sehen, was sich mit keinerlei Verpflichtungen verbindet. Die Stimme am anderen Leitungsende verlautbart nun das sie das Projekt sehr gut findet aber wenn der Chef sich nicht gemeldet hat, keinerlei Interesse an dem Projekt bestünde. …

 

10 Minuten später

 

Der nächste Anruf ist zeitlich vordefiniert und soll jetzt erfolgen. Es ist das zweite Telefonat mit der Firma und es wurde vereinbart, dass das heutige Telefongespräch mit dem Chef selbst möglich wäre.

Nachdem die übliche Ansage erfolgte wer das Redaktionsmitglied sei, kommt die Verbindung zum Chef zustande. Er meldet sich ebenfalls akustisch und sprachlich korrekt. Nach einer Kurzeinleitung zum Regionalmagazin selbst durch das Redaktionsmitglied, kam die folgende Antwort: Wann hätten sie Zeit für den Gersprächstermin? …

Der restliche Tag verlief sehr erfolgreich und war gleichzeitig durchsetzt mit den oben angedeuteten Erfahrungen!

Unser Redaktionsmitglied trudelt am späten Abend in seine Wohnung ein und findet das in alle Einzelteile zerbröselte Glas am Boden liegend vor.

Wir bleiben aktuell und sind immer am Ball.

Vielen Dank an alle die uns wohl gesonnen sind.

©by Volker Hochmuth 2013

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